Die WB-Juniorenecke zu Besuch in der Kantine Termen

Die Juniorenecke des Walliser Boten besuchte die Fussballkantine des FC Termen/Ried-Brig und wollte wissen, wie die Kantine betrieben wird. Im Oberwallis wird dies auf verschiedene Arten gelöst. In Naters/Sportplatz Ost, in Brig/Zeughaus und in Stalden wird diese seit mehreren Jahren von den gleichen Leuten geführt. Anders sieht es in Termen/Ried-Brig aus, hier wird abgewechselt. Beim Besuch der Juniorenecke waren Adrian Kuonen und Joël Arnold anwesend.

Quelle: pomona.media - ein Bericht von Reinhard Walker.

Wir führen nicht nur die Kantine, sondern kümmern uns auch um den Pausentee. usw.

Jeweils für eine Woche sind zwei Spieler der Seniorenmannschaft verantwortlich für die Führung der Kantine. Die Kantine ist bei den Spielen un Trainingsspielen während der Woche und hauptsächlich am Wochenende geöffnet. Es kann sein, dass am Samstag nur zwei Spiele oder gleich mehrere Spiele stattfinden. Normalerweise müssen die Kantinenbetreiber mindestens eine Stunde vor dem ersten Match anwesend sein. Zu den Aufgaben gehört auch die Vorbereitung des Spielfeldes mit Eckfahnen und Toren. Je nach Mannschaften kann einige Minuten nach dem letzten Spiel die Kantine geschlossen werden. Aber es gibt natürlich auch Spiele von den Aktivmannschaften und Senioren, die sich in die "Länge ziehen".

Die jetzige Kantine stammt aus den 90er-Jahren

Die erste Kantine wurde bei der Gründung des FC Termen/Ried-Brig im Jahre 1963 erbaut. In den 90er-Jahren wurde die Kantine dann ausgebaut und sieht heute noch toll und heimelig aus. Die Kantinenverantwortlichen sind auch zuständig für den Pausentee. Ausser Getränken werden in der Kantine auch Bratwurst, Plätzli und Hotdog angeboten. Im Winter kommt noch "warme Wii" und teilweise eine heisse Bouillon hinzu. Bei den Senioren kann es auch verschiedene Salate geben.

Die Senioren sind ein eingespieltes Team

Es klappt recht gut mit dem Aufteilen der Seniorenspieler für die Kantinenarbeit. Nach den Spielen wird oft noch Musik abgespielt.

Grossteil des Gewinns geht an die Junioren

Vom Gewinn aus dem Kantinenbetrieb geht auch immer wieder ein grosser Teil an die Juniorenförderung. Termen/Ried-Brig ist ein Klub, der mit am meisten Juniorenmannschaften im Oberwallis hält. Es ist aussergewöhnlich, dass die bleiden kleinen Gemeinden Termen und Ried-Brig fast am meisten Nachwuchsteams führen.

Heimteam und Gegner schätzen die Kantine

Das schönste ist, dass die Kantine etwas vom Dorf abgelegen ist und man seine Arbeit in Ruhe verrichten kann. So ist man meistens unter Fussballfreunden. Kuonen und Arnold: "Schlechte Erlebnisse sind uns eigentlich nicht bekannt. Heimteam und Gegner schätzen die Kantine. Besonders bei den Spielen von der ersten Mannschaft wird die Kantine sehr gut besucht. Oft genügen zwei Betreiber nicht. Glücklicherweise sind aber immer andere Mitspieler von der Seniorenmannschaft anwesend und können besonders nach dem match oder in der Pause mithelfen. So sind dann meistens drei bis vier Spieler im Einsatz."

Unser "Magusii" liefert die Getränke

Das Material wird grösstenteils vom Termer Lebensmittelgeschäft "Magusii" geliefert. Florian Burgener als Filialleiter macht eine sehr gute Arbeit. Er organisiert selbstständig die Lieferung der Getränke usw., und diese werden bis in die Kantine geliefert. Arnold und Kuonen: "Bei den Spielen der ersten Mannschaft sind wir sehr froh, dass wir zusätzlich Kühlwagen vor Ort haben, ansonsten könnten wir allein mit den Kühlschränken die Kühlung der Getränke nicht aufrechterhalten." Die Fleischlieferung kommt von der Metzgerei, bei der das langjährige Aktivmitglied Hans Arnold arbeitet. Mit den Jahren gibt es natürlich auch verschiedene Arbeiten in der Kantine durchzuführen. So mussten in letzter Zeit der Boiler und die Geschwirrwaschmaschine ersetzt werden.

Kuonen: "Mein schönstes Kantinenerlebnis"

Das wohl erfreulichste Erlebnis hatte Kuonen am 16. Juni 2016. "unsere Mannschaft ist von der dritten in die zweite Liga aufgestiegen. Anschliessend wurde der Sieg ausgiebig gefeiert. Der Abend wurde mit einem Besuch in einer Privatwohnung abgeschlossen." Kuonen und auch sein Trauzeuge Christoph Escher waren natürlich dank der Aufstiegsfeier bis in den frühen Morgen unterwegs. "Am Tag nach dem Aufstieg war meine zivilische Hochzeit. Wir beide waren natürlich noch etwas von der Aufstiegsfeier gezeichnet. Meine Frau drückte aber beide Augen zu. Dafür bin ich ihr noch heute sehr dankbar. Aber man steigt halt nicht immer in die 2. Liga auf."

Der gesamte Artikel ist auf der wb-rro Webseite zu finden.

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